• Wir über uns

    Einleitung

    Die Integrative Jugendhilfe, Heike und Thomas Michnik GbR, ist ein freier anerkannter Jugendhilfeträger mit Sitz in der Stadt Oldenburg und verschiedenen Standorten in der Stadt Oldenburg, den Landkreisen Ammerland und Cloppenburg. Des weiteren sind wir im Landkreis Oldenburg tätig.

    Wir sind ein Team von über 40 PädagogInnen mit verschiedenen pädagogischen Ausbildungen und Zusatzqualifikationen. Wir handeln nach einer humanistischen Grundeinstellung und einem ganzheitlichen Verständnis des Klienten statt des Menschen. Dabei berücksichtigen wir folgende Kriterien: Einzigartigkeit und Individualität, Freiheit und Selbstbestimmung, Wert- und Zielvorstellungen, Subjektivität und innere Prozesse, wie z. B. Gefühle.

    Wir sind davon überzeugt, dass jeder Mensch ein inneres Streben nach positiver Selbstverwirklichung und persönlichem Wachstum hat. Wenn wir von einer ganzheitlichen Sicht des Menschen ausgehen, bedeutet dies, den einzelnen Menschen nicht über seine Defizite zu definieren, sondern den Menschen in seiner Gesamtentwicklung und seinem Gesamtreifungsprozess zu erkennen und zu verstehen, um ihn dann bei seinem persönlichen Prozess der Entwicklung individuell begleiten und fördern zu können. Diese ganzheitliche Sichtweise bezieht die bisherige Lebensgeschichte, Lebensumstände des Klienten und den aktuellen Bezugsrahmen mit ein.

    Durch unsere Hilfemaßnahmen bieten wir den Kindern, Jugendlichen und deren Familien in unserer Einrichtung einen Rahmen, in dem sie neue Erfahrungen machen und neue Handlungskompetenzen erwerben können. Eigene Ressourcen sollen aktiviert werden, um Entwicklungsprozesse anzuregen.

    Ziel aller Hilfemaßnahmen ist es, unsere Klienten dabei zu unterstützen, auf der persönlichen Ebene eigenverantwortliche Verhaltensweisen zu entwickeln. Auf dieser Basis werden dann Veränderungen im Gesamtsystem Familie möglich.

    Wir sehen unsere Aufgabe darin, Eltern dabei zu unterstützen, den familiären Rahmen so zu gestalten, dass sie mit ihren Kindern eine positive Beziehung leben können.

    Unser Team der Gesamteinrichtung besteht neben den PädagogInnen zusätzlich aus über 20 weiteren MitarbeiterInnen, die in den Bereichen Verwaltung, Hausmeister, Reinigungskräfte und FahrerInnen tätig sind.

    Dieser Satz spiegelt einen Großteil unserer Grundhaltung und unseres Menschenbildes wieder, nach dem wir in unserer Einrichtung tätig sind.

    Was bedeutet „Integrative Jugendhilfe”

    „Integrative Jugendhilfe“ haben wir als Namen für unsere Einrichtung gewählt, weil er für uns beinhaltet, dass wir verschiedenste Methoden und Settings miteinander vernetzen und integrieren können.

    Eine Möglichkeit des Einsatzes der Leistungsangebote der Integrativen Jugendhilfe ist das Baukastensystem. Die verschiedenen Hilfeangebote können einzeln in Anspruch genommen oder miteinander verknüpft werden. Unsere differenzierten Jugendhilfeangebote ermöglichen eine Hilfeplanung, die sich konkret am Bedarf der Klientel orientiert und es ermöglicht, ganzheitliche Hilfe unter einem Dach zu installieren.

    Dabei geht es uns zum einen um die Förderung in einem geschützten Rahmen, aber auch um die Begleitung in der Regeleinrichtung, wie z.B. Kindergarten, Schule und Hort, um das Kind/den Jugendlichen hier vor Ort mit seinen Ressourcen zu stärken. Dabei findet die Lebensweltorientierung, sowie die individuelle Bedarfslage des Klienten Berücksichtigung. Der Aspekt von Integration und Inklusion steht im Vordergrund.

    Beispiele dafür sind unsere Konzepte für die Lebensweltorientierten Kleingruppen (LOK) und die Soziale Gruppenarbeit in der Schule (Sogu).

    Unsere MitarbeiterInnen können maßnahmenübergreifend arbeiten, wodurch ein hohes Maß an Kontinuität für die Klientel geschaffen wird und aufgebaute Vertrauensverhältnisse für die Familien bestehen bleiben können.

    Chronik

    1995
    Januar: Eröffnung der Heilpädagogischen Tagesgruppe Haus im Buttelweg in Oldenburg
    1996
    Oktober: Eröffnung der Heilpädagogischen Ambulanz
    2000
    März: Organisation der 12. Bundestagung Tagesgruppen der Internationalen Gesellschaft für Erzieherische Hilfen (IGfH) in Oldenburg
    2000
    August: Eröffnung der Heilpädagogischen Tagesgruppe Zur Loge in Edewecht
    2001
    Januar: Eröffnung der Flexiblen Erziehungs- und Familienhilfe
    2002
    April: Erweiterung des Hilfeangebotes der Heilpädagogischen Ambulanz durch die Lernwerkstatt zur lerntherapeutischen Förderung bei Lese- Rechtschreibschwäche und Dyskalkulie
    2003
    Oktober: Start der ersten Lebensweltorientierten Kleingruppe in der Liegnitzerstraße (LOK) in Dietrichsfeld, ab August 2007 im Stadtteiltreff Dietrichsfeld in der Alexanderstraße
    2004
    Januar: Eröffnung der Heilpädagogischen Tagesgruppe in Barßel in der Hauptstraße, ab August 2007 in der Ulmenstraße
    2004
    Start des Elterntrainings Step, angebotsübergreifend bei allen Jugendhilfemaßnahmen
    2004
    November: Start der ersten LOK im Breewaterweg in Kreyenbrück
    2005
    März: 10jähriges Jubiläum mit Fachtag im PFL in Oldenburg
    2005
    April: Start der LOK im Burenkamp in Nadorst
    2006
    September: Start der ersten Sozialen Gruppenarbeit (Sogu) in der Hauptund Realschule Edewecht
    2007
    September: Start der LOK in der Realschule in der Humboldstraße in Bad Zwischenahn
    2007
    Dezember: Eröffnung der Heilpädagogischen Tagesgruppe Löningen in der Meerdorfer Straße, ab Januar 2010 in der Vitusstraße
    2008
    September: Umzug der Geschäftsstelle in die Nadorster Straße in Oldenburg
    2008
    Oktober: Eröffnung der Heilpädagogischen Tagesgruppe Friesoythe in der Föhrenstraße
    2009
    Januar: Start der LOK in der Tweelbäker Tredde in Krusenbusch
    2010
    Februar: Start der LOK in der Schillerstraße in Rastede
    2010
    Mai: 15jähriges Jubiläum mit Familienfest und Mitmachzirkus der Gesamteinrichtung